HILFE BEI BERUFSDERMATOSEN IN ESSEN


Hauterkrankungen können beruflich bedingt sein, den sogenannten Berufsdermatosen. Sie werden beispielsweise durch den ständigen Kontakt mit in Arbeitsmaterialien enthaltenen Substanzen hervor­gerufen. Reinigungsmittel, chemische Substanzen und Lösungsmittel sind häufig Auslöser von allergischen Reaktionen oder Hauterkrankungen.

Als zertifizierte Berufsdermatologen beschäftigen wir uns mit der Diagnostik und Therapie von beruflich ausgelösten Hauterkrankungen. Die Behandlung erfolgt, nach Meldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft als Berufskrankheit, mittels verschiedener Lokal- und Lichttherapien.

Seit vielen Jahren stehen Hauterkrankungen an der Spitze aller „Berufserkrankungen“. Früh erkannt können Schulung und gezielter Hautschutz helfen, krankheitsbedingte Ausfallzeiten zu vermeiden. Mit der App zum Thema „Haut & Job“ haben Sie die Möglichkeit einen Selbsttest durchführen, Hautveränderungen zu dokumentieren und weiterführende Informationen zu erhalten.

Berufsdermatose Photodynamische Therapie

Handekzem

Nahezu 37% aller Berufserkrankungen sind Hauterkrankungen. Diese sogenannten “Berufsdermatosen” sind zu 90% Ekzeme: entzündliche Hautveränderungen, die vor allem durch Rötung, Knötchen, Bläschen, Nässen und Schuppenbildung auffallen. Sie entstehen dort, wo die Haut bei der Arbeit besonders beansprucht wird. Verantwortlich ist meist Feuchtarbeit.

Wer regelmäßig mit Wasser arbeitet, sich bei seiner Tätigkeit häufig die Hände waschen oder flüssigkeitsdichte Handschuhe tragen muss, ist vorwiegend gefährdet. Weitere Ursachen für Berufsdermatosen können Unverträglichkeiten von Konservierungs- und Desinfektionsmitteln, Kühlschmierstoffen und Latex sein.